Cohort Profile: Investigating Antidepressant Response within Generation Scotland

Diese Studie beschreibt die Kohorte des AMBER-Forschungsprogramms, das mithilfe eines Fragebogens bei 1.180 Teilnehmern der Generation Scotland-Datenbank detaillierte Daten zur antidepressiven Behandlung sammelte, um durch die spätere Verknüpfung mit klinischen und biologischen Proben die biologischen Mechanismen hinter der unterschiedlichen Wirksamkeit von Antidepressiva zu entschlüsseln.

Calnan, M. L., Edmonson-Stait, A., Milbourn, H. + 11 more2026-02-24📄 genetic and genomic medicine

Phenotypic and transcriptomic characterisation of a novel biallelic RNU2-2 developmental and epileptic encephalopathy

Die Studie charakterisiert eine neuartige, schwere Entwicklungs- und epileptische Enzephalopathie, die durch biallelische RNU2-2-Varianten verursacht wird, und untermauert diese Diagnose durch tiefgehende Phänotypisierung sowie nachweisbare Splicing-Anomalien in Fibroblasten mittels RNA-Sequenzierung.

Henry, O. J., Pekkola Pacheco, N., Duba, I. + 21 more2026-02-23📄 genetic and genomic medicine

Long-read nanopore sequencing uncovers population-specific structural variation in the Middle East and North Africa

Diese Studie liefert erstmals einen umfassenden Katalog populationspezifischer Strukturvarianten für die unterrepräsentierte MENA-Region mittels Langread-Nanopore-Sequenzierung, der nicht nur neue genomische Vielfalt aufdeckt, sondern auch die klinische Interpretationslast für Patienten dieser Abstammung um 92 % reduziert.

AL Yazeedi, T., Tandonnet, S., Hauns, S. + 5 more2026-02-23📄 genetic and genomic medicine

Performance of a Type 1 Diabetes Genetic Risk Score in a Multi-centric Study from India and its Implications in Clinical Practice

Diese Studie validiert einen auf 67 SNPs basierenden genetischen Risikoscore für Typ-1-Diabetes in multi-zentrischen indischen Kohorten als zuverlässiges diagnostisches Werkzeug, zeigt jedoch, dass die Leistung von Antikörperstatus und Erkrankungsalter abhängt und eine an die indische Abstammung angepasste Schwellenwertoptimierung für eine präzise klinische Anwendung unerlässlich ist.

Sankareswaran, A., Lavanuru, D., Nalluri, B. T. + 18 more2026-02-23📄 genetic and genomic medicine

HSP90AA1 variants may contribute to autosomal dominant human male infertility

Die Studie identifiziert HSP90AA1 als potenziellen Kandidaten für eine autosomal-dominante Form der männlichen Unfruchtbarkeit beim Menschen, obwohl die Ergebnisse an einem Mausmodell mit einer spezifischen Mutation die kausale Rolle dieser Variante nicht bestätigen konnten und weitere Validierungsstudien erforderlich sind.

Wyrwoll, M. J. J., MacLeod, D. M., Salvarci, A. + 6 more2026-02-22📄 genetic and genomic medicine

Features Influencing Diagnostic Yield of Exome Sequencing in the DECIPHERD Study in Chile

Die Studie zeigt, dass Exom-Sequenzierung bei chilenischen Patienten mit seltenen Erkrankungen eine diagnostische Ausbeute von 34,3 % erzielt, wobei das Vorliegen von neuroentwicklungsbedingten Störungen und angeborenen Fehlbildungen die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ergebnisses erhöht, während eine vorherige Gendiagnostik diese verringert und die genetische Abstammung keinen Einfluss hat.

Moreno, G., Rebolledo-Jaramillo, B., Böhme, D. + 8 more2026-02-22📄 genetic and genomic medicine

Multi-tissue transcriptome-wide association study identifies 29 risk genes associated with attention-deficit/hyperactivity disorder

Diese Studie identifiziert durch eine multigewebige transkriptomweite Assoziationsstudie (TWAS) 29 Risikogene für ADHS, darunter sechs neuartige Kandidaten, und liefert damit neue Erkenntnisse über die genetische Architektur der Erkrankung sowie potenzielle Ziele für die Arzneimittelentwicklung.

Abrishamcar, S., Dai, Q., Yang, J. + 2 more2026-02-22📄 genetic and genomic medicine

Contribution of dominant and recessive model effects to the genetic architecture of Idiopathic Pulmonary Fibrosis

Diese Studie zeigt, dass die Anwendung alternativer genetischer Modelle (dominant und rezessiv) in einer genomweiten Assoziationsstudie mit über 5.000 IPF-Fällen neue, bisher unentdeckte Risikogene wie PMF1 und EPN3 identifiziert und damit neue Einblicke in die Pathogenese der idiopathischen Lungenfibrose liefert.

Hernandez Beeftink, T., Donoghue, L. J., Izquierdo, A. + 38 more2026-02-19📄 genetic and genomic medicine

Performance Characteristics of Reasoning Large Language Models for Evidence Extraction from Clinical Genomics Literature

Die Studie zeigt, dass reasoning-fähige Large Language Models die automatisierte Extraktion von PS4-Evidenz aus klinisch-genomischer Literatur mit hoher Übereinstimmung zu Experten unterstützen können, wobei die Leistung jedoch modell- und promptabhängig ist und bei der Anwendung von Richtlinien zu Fehlern neigt.

Murugan, M., Yuan, B., Stephen, J. + 8 more2026-02-19📄 genetic and genomic medicine

Self-reported health history from 70,724 individuals reveals novel HLA associations with allergy and other frequently underreported conditions

Diese Studie analysiert hochauflösende HLA-Genotypen von über 70.000 Personen und identifiziert dabei 15 neuartige Assoziationen zwischen HLA-Allelen und häufig unterberichteten Erkrankungen wie Allergien sowie eine starke genetische Verbindung zwischen HLA-DRB1*04:01 und einer Cefaclor-Überempfindlichkeit, was neue Möglichkeiten für die Risikostratifizierung bei Arzneimittelreaktionen eröffnet.

Boquett, J. A., Lin, S. Y.-T., House, J. S. + 8 more2026-02-19📄 genetic and genomic medicine

GLP1R expression protects against 58 diseases but raises risk for 34 diseases and neonatal health

Eine umfassende phenomweite Mendelsche Randomisierung zeigt, dass eine genetisch proximierte GLP1R-Expression zwar vor 58 Krankheiten schützt, aber das Risiko für 34 weitere Erkrankungen, einschließlich neonataler Gesundheitsprobleme und Vitamin-D-Mangel, erhöht, während CETP-Hemmung nur eine begrenzte kardioprotektive Wirkung hat.

Campbell, R. H., Mills, M. C.2026-02-18📄 genetic and genomic medicine